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Chromebook vs. Notebook - Vor- & Nachteile?!

Dein altes Notebook wird allmählich langsamer und ein Neues muss her? Früher oder später stoßt jeder bei der Recherche nach einem neuen Rechner auf Chromebooks. Diese sind verhältnismäßig neu auf dem Markt und weniger verbreitet, trotzdem lohnt es sich, einmal über den Umstieg auf ein Chromebook nachzudenken. Doch was kann ein Chromebook eigentlich? Wo liegen die Vor- und Nachteile?


Der größte Unterschied zu normalen Notebooks ist wohl das Betriebssystem Chrome OS, das hauptsächlich auf Anwendungen im Browser und in der Cloud setzt.


Vorteilhaft ist hierbei, dass Chromebooks durch die etwas schwächere Hardware günstiger sind als normale Notebooks. Bei grundlegenden Tätigkeiten wie Surfen im Internet oder Schauen von Videos hat man durch die schlankere Hardware keine Nachteile. Das Betriebssystem Chrome OS bewirkt zudem einen zuversichtlichen und schnellen Start des Chromebooks. Problematisch wird ein Chromebook erst, sobald man Programme, wie Photoshop oder InDesign, nutzen will, da Chromebooks eigentlich nur für die Nutzung von Apps gedacht sind. Das läuft darauf hinaus, dass man auch auf Windows-Anwendungen, wie Word beispielsweise, nur über die Cloud Zugriff hat. Als Ausgleich dazu kann man jedoch auf Google Docs, Sheets und Slides zurückgreifen. Dies bedeutet eine kleine Umstellung, was die einzelnen Funktionen angeht, vom Prinzip her ändert sich jedoch nicht viel. Wer also generell nicht so viel auf die Microsoft-Office-Anwendungen angewiesen ist, kann durchaus über ein Chromebook nachdenken.


Mit dem schwächeren Betriebssystem und der cloudbasierten Anwendung geht jedoch auch einher, dass keine professionelle Bild- und Videobearbeitung möglich ist. Heutzutage ist es eigentlich für jeden, der eine gute Kamera besitzt, möglich seine Bilder oder Videos nachträglich, ohne allzu viel Aufwand, mit professionellen Programmen zu bearbeiten. Chromebooks bieten hier auch Hobby-Fotografen eher wenige Möglichkeiten.


Vorteilhaft bei Chromebooks ist hingegen die sehr geringe Anfälligkeit für Viren und Malware, die aus der hauptsächlichen Nutzung von Apps resultiert. Für Personen, die bisher nur Smartphones genutzt haben, ist es dementsprechend sogar ganz praktisch nur Apps nutzen zu können, da das Chromebook so stark einem Handy ähnelt und weniger Umstellung bedeutet.


Da Chromebooks eine hohe Akkulaufzeit mitbringen, laden sie besonders zum mobilen Nutzen ein. Paradox wird das jedoch, da sie durch das Cloudkonzept eigentlich auf eine permanente Online-Verbindung angewiesen sind, was gegenüber normalen Notebooks ein Nachteil ist. Dabei muss aber im Blick gehalten werden, dass heutzutage vieles sowieso nur noch über Online-Dienste stattfindet und somit kein allzu großer Unterschied zu Notebooks gegeben ist.

Immer auf dem aktuellen Stand ist das Chromebook durch vierwöchige Updates, welche derzeit für acht Jahre garantiert werden. Die Updates laufen zudem automatisch im Hintergrund, sodass man sich selbst nicht darum kümmern muss.


Ein Punkt, der für viele gegen ein Chromebook sprechen könnte, ist die eingeschränkte Möglichkeit zum Gaming. Dafür sind Chromebooks eigentlich nicht gedacht, theoretisch ist dies aber möglich. Beispielsweise lassen sich über Google Stadia Spiele streamen. Dies funktioniert teils so gut, dass kaum ein Unterschied zu einer lokalen Installation zu sehen ist.


Ob sich die Umstellung auf ein Chromebook lohnt, hängt stark von den eigenen Bedürfnissen ab. Wer sowieso nur Videos ansieht oder im Internet surft, dem kommt die intuitive Bedienung und hohe Akkulaufzeit zugute. Schwierig wird es nur für alle, die sich mehr von ihrem Notebook erhoffen und auch komplexere Anwendungen und Programme nutzen wollen. Trotzdem bekommt jeder, der sich ein Chromebook kauft in allen Fällen ein gutes Gerät, mit dem sich alle alltäglichen Herausforderungen meistern lassen.

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