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Data Protection Report - was Unternehmen beachten müssen

Der Softwarehersteller Veeam veröffentlicht seit Jahren den jährlichen Data Protection Report. Um vorausschauend die Datenschutzstrategien verschiedenster Unternehmen für das Jahr 2022 zu identifizieren hat Veeam zwischen Oktober und Dezember 2021 mehr als 3.300 IT-Entscheidungsträger, -Experten und -Führungskräfte aus 28 Ländern zu Themen rund um Datenschutz sowie damit einhergehende Herausforderungen interviewt. Die wichtigsten Findings haben wir in diesem Blogbeitrag für euch zusammengefasst.


Die Themen Datensicherheit und Datenschutz haben in den letzten Jahren, vor allem in Europa, für viel Wirbel gesorgt. Nicht nur Nutzer, sondern auch Unternehmen sind sich dem Umgang sowie der Sicherheit ihrer Daten bewusster denn je zuvor. Laut Data Protection Report sind Führungskräfte jedoch immer unzufriedener mit dem Fortschritt der Datensicherheit in ihren Unternehmen. Dabei ist vor allem die Sorge vor dem Verlust großer oder essenzieller Daten groß. Allein für das Jahr 2022 haben Unternehmen im Schnitt einen Anstieg an Investitionen in Datensicherheitstechnologien von 5,9% geplant – in den nächsten Jahren wird dieser Anteil womöglich noch weiter steigen.


67% der befragten Unternehmen nutzen Cloud Services aktiv, um den Schutz ihrer Daten sowie die Belastbarkeit der internen Systeme zu fördern. Jedoch schützen auch diese nicht immer vor Datenverlust, denn wenn ein Server ausfällt, droht der Datenverlust. Allein 40% aller Unternehmensserver hatten im letzten Jahr mindestens einen Ausfall. Eine Technologie, die hierbei Systeme entlasten und Daten gezielter sichern kann, ist Edge Technologie (mehr dazu).


Den Datenschutz in Zusammenhang mit hybriden Cloud-Modellen betrachten 42% der IT-Führungskräfte als unabdingbar, um langfristig ihre Daten zu sichern. Hierbei ist vor allen Dingen die Nutzung der Cloud-Systeme für Backups notwendig – denn den Fehler, diese nur auf internen Geräten zu speichern, machen die meisten Unternehmen nur einmal. Diese hybriden Infrastrukturen – bestehend aus physischen und verschiedenen virtuellen Cloud-Host Services - ist das neue „normal“. Treiber dieses Wandels sind drei grundlegende Ziele der Unternehmen: erstens möchten sie ihre Datenverluste (Recovery Point Objective (RPO)) minimieren, zweitens ihre Server Downtime (Recovery Time Objective (RTO)) verringern, und drittens die Zuverlässigkeit der Geräte und Datenstützpunkte stärken. Dies alles ist nur durch moderne IT-Infrastrukturen durch die Kombinationen aus Cloud, verschiedenen Integrationen und Automationen möglich.


Die Erwartungen an IT-Abteilungen sind dementsprechend hoch. Unternehmen erwarten meist sogar wesentlich mehr, als die IT tatsächlich leisten kann. Einer der wichtigsten Punkte dabei ist die schnelle Wiederherstellung von verlorenen Daten oder Applikationen, sprich die schnelle Problembehebung. Dabei stimmen 45% der befragten IT-Fachkräfte vollkommen zu, dass die Lücke zwischen der Menge an Daten, die maximal verloren gehen sollte, und der Menge an Daten die tatsächlich gesichert werden kann viel zu groß ist, um zuverlässige Datensicherheit zu bieten.

Die schwerwiegendste Ursache für Datenverluste sind dabei laut Angaben der befragten Unternehmen Cyberattacken. Diese haben in den letzten Jahren stark zugenommen und Daten, die dabei verloren gehen, sind oftmals nicht mehr wiederherzustellen. Der zweit häufigste Grund für Datenverluste ist hingegen beinahe trivial: denn häufig machen Nutzer, Mitarbeiter, aber auch Administratoren Fehler und löschen aus Versehen Daten, die nicht einfach so wieder aus dem Papierkorb zu retten sind.


Das zugrunde liegende Problem ist dementsprechend häufig ein nicht ausreichendes Wissen zu relevanten IT-Themen und Datensicherheit unter Mitarbeitenden und Nutzern. Daher ist es mittlerweile umso wichtiger, einhergehend mit dem Ausbau der IT-Infrastrukturen und Cloud-Nutzung auch das Know-how aller Mitwirkenden auszubauen.


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