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Welche Skills sind in der IT-Bewerbung gefragt?

Das Sprichwort „der erste Eindruck zählt“ bewährt sich seit Langem – vor allem im Bewerbungskontext. Hier stellt der Lebenslauf meist das Aushängeschild sowie den ersten Kontaktpunkt eines:r Bewerber:in dar. Doch welche Skills sind tatsächlich relevant, um sie im eigenen Lebenslauf mitaufzuführen und welche Skills sollte man lieber weglassen?


Die wichtigste Regel hierbei ist, die Skills und Fähigkeiten hervorzuheben, die für die entsprechende Stellenanzeige sowie das Unternehmen relevant sind. Das bedeutet, man sollte darauf verzichten, einen standardisierten Lebenslauf für alle Bewerbungen zu nutzen.


In der Auflistung der persönlichen Skills unterscheidet man vor allem zwischen Hard und Soft Skills. Auch diese variieren je nach Branche und Tätigkeit erheblich. Hard Skills beschreiben Fachkompetenzen, die meist berufstypisch sind und sich durch Zertifikate und Referenzen belegen lassen.

In der IT umfasst dies beispielsweise Zertifikate wie Scrum Master oder Product Owner, die Kenntnisse agiler Arbeitsmethoden beweisen. Diese sind insbesondere für Tätigkeiten im Projektmanagement unabdingbar und befähigen zur effektiven Teamführung sowie effizienten Zusammenarbeit. Auch weitere Zertifizierungen sind gerne im Lebenslauf gesehen. Diese unterscheiden sich jedoch nach angestrebtem Tätigkeitsbereich. Während im IT-Support beispielsweise Zertifikate als Beweis für Betriebssystemkenntnisse gern gesehen sind, sind in der Programmierung die Kenntnisse verschiedener Programmiersprachen, Frameworks und Datenbanksysteme wie MySQL oder Oracle von Vorteil. Die im Schnitt am häufigsten in Stellenanzeigen für Berufseinsteiger erwähnten Programmiersprachen sind Java, JavaScript und SQL, weshalb es sich in diesem Fachbereich definitiv lohnt, Grundkenntnisse zu erlernen. Im Data Anlaytics Bereich hingegen sind Kenntnisse in R und Python weitgehend gefragt. Generell ist es von Vorteil, Systemkenntnisse wie bspw. für CRM oder ERP-Systeme vorweisen zu können, denn solche werden häufig unternehmensweit genutzt und der bereichsübergreifende Austausch zu diesen ist unabdingbar.


Bei vorhandener Projekterfahrung ist es zudem sinnvoll, eine Projektliste im Lebenslauf aufzuführen. Auch damit verbundene Referenzen sollten hier beigefügt werden. Dies beweist nicht nur Vielfältigkeit, sondern vor allem eine ausgeprägte Service- und Kundenorientierung der Bewerber: innen.


Ein digitales Verständnis und eine grundlegende IT-Affinität bringen heutzutage die meisten Bewerber: innen mit. Daher ist es oft ausschlaggebend, mit den richtigen Soft Skills zu überzeugen. Denn die richtige Motivation und Einstellung legen den Grundstein für eine schnelle Lernfähigkeit und Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Soft Skills lassen sich zwar nur schwer messen, zeigen sich jedoch häufig in Bewerbungsgesprächen und liegen vor allem bei Probearbeiten und Assessment Centern im Fokus.

Im IT-Bereich stellt die Problemlösekompetenz eine essenzielle Eigenschaft dar, die nicht nur in herausfordernden Projekten benötigt wird, sondern auch häufig in der Zusammenarbeit mit diversen Teammitgliedern. Agile Arbeitsmethoden wie Scrum beruhen außerdem auf Teamfähigkeit, da häufige Meetings und der stetige Austausch mit Kollegen im Vordergrund stehen. Auch Ergebnis- und Serviceorientierung sind im IT-Sektor vorteilhaft, insbesondere in IT-Projekten. Generell ist analytisches Denken eine Grundvoraussetzung vieler IT-Positionen, denn das Analysieren von Problem Situationen und aktive Erarbeiten von Lösungen wird in den meisten IT-Bereichen benötigt.


Wir bei studit legen großen Wert auf die Motivation und Lernbereitschaft unserer Mitarbeiter: innen. Deshalb steht nicht ausschließlich die bisherige berufliche Erfahrung der Bewerber: innen im Fokus, sondern besonders Soft Skills und die Grundeinstellung.

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